Einer unserer Kunden aus der Branche der Sanitärkeramik und Badaccessoires wandte sich an uns mit dem Bedarf, den Verpackungsprozess von WC-Sitzen zu optimieren. Das Produkt war gut geschützt, jedoch verursachte der Verpackungsprozess selbst unnötige Zeit- und Materialverluste und erschwerte die Kontrolle über den Folienverbrauch im Lager. Ziel war nicht die Änderung des Schutzmaterials, sondern die Verbesserung der Ergonomie und der Wiederholbarkeit des Prozesses. Luftpolsterfolienbeutel ermöglichten es, die Verpackungszeit von Sanitärkeramik zu verkürzen, den Prozess zu standardisieren und gleichzeitig das gleiche Schutzniveau wie bei Folie auf Rollen beizubehalten.
Ausgangssituation
Der Kunde verwendete seit Jahren Luftpolsterfolie auf Rollen, die die Lagermitarbeiter jeweils zuschnitten und an den verpackten WC-Sitz anpassten. Obwohl die Lösung einen angemessenen Schutz während des Transports gewährleistete, zeigten sich im Laufe der Zeit ihre Schwächen.
Die am häufigsten genannten Probleme sind:
- die Notwendigkeit, die Folie bei jeder Verpackung manuell zuzuschneiden,
- fehlende Wiederholbarkeit – jeder WC-Sitz wurde etwas anders verpackt,
- Schwierigkeiten bei der Kontrolle des Materialverbrauchs durch die Mitarbeiter,
- langsameres Arbeitstempo im Lager, insbesondere bei größeren Versandvolumen.
Der Prozess war in Bezug auf den Produktschutz gut angepasst, jedoch organisatorisch ineffizient.
Unsere Maßnahmen
Da wir wussten, dass das Problem nicht im unzureichenden Produktschutz lag, konzentrierten wir uns auf die von den Lagermitarbeitern ausgeführten Bewegungen. Das größte „Nadelöhr“ erwies sich als der Zeitaufwand und die mangelnde Wiederholbarkeit beim manuellen Umwickeln von Elementen mit relativ regelmäßiger Form.
Wir haben vorgeschlagen, das bisherige Schutzmaterial beizubehalten, jedoch in einer anderen Form:
Luftpolsterfolienbeutel, die in einer universellen Größe hergestellt werden und zu WC-Sitzen ähnlicher Abmessungen passen.
Die Lösung berücksichtigte:
- die Anpassung der Beutelgröße an das konkrete Produkt,
- das einfache Einschieben des WC-Sitzes in die fertige Form ohne zusätzliche Arbeitsschritte,
- die Beibehaltung der gleichen Dämpfungseigenschaften wie bei Folie auf der Rolle,
- die Standardisierung der Materialmenge bei jeder Verpackung.
UMGESETZTE LÖSUNG
Standard-Luftpolsterfolie auf Rollen wurde durch Luftpolsterfolienbeutel ersetzt, die:
- die Notwendigkeit des Zuschneidens des Materials eliminieren,
- den Verpackungsprozess beschleunigen – das Produkt muss lediglich in den Beutel eingeschoben werden,
- ein identisches Schutzniveau für jeden WC-Sitz gewährleisten,
- eine einfache Kontrolle des Materialverbrauchs im Lager ermöglichen.
Dank dieser Lösung wurde das Verpacken zu einem einfacheren, einheitlichen Prozess, unabhängig von der Erfahrung des jeweiligen Mitarbeiters.
ERGEBNISSE NACH DER UMSETZUNG
Bereits kurze Zeit nach der Umstellung stellte der Kunde konkrete Vorteile fest:
- Verkürzung der Verpackungszeit pro Produkt,
- eine höhere Wiederholbarkeit und Ordnung im Lagerprozess,
- eine bessere Kontrolle über den Verbrauch von Luftpolsterfolie,
- keine Notwendigkeit, das Material zu ändern, das zuvor seine Schutzfunktion erfüllt hat.
Wichtig ist, dass die Optimierung keine technologische Revolution oder Investitionen in neue Materialien erforderte – eine Änderung des Verpackungsformats erwies sich als ausreichend.
Zusammenfassung
Dieses Beispiel zeigt, dass die Optimierung des Verpackungsprozesses nicht immer auf einer Änderung des Rohmaterials beruht. Manchmal reicht es aus, dasselbe Material anders einzusetzen, um die Arbeit im Lager deutlich zu verbessern, die Kontrolle über den Prozess zu erhöhen und die Ergonomie des Verpackens zu optimieren.
Im Fall der Sanitärkeramik erwiesen sich Luftpolsterfolienbeutel als ein einfaches, aber sehr effektives Optimierungswerkzeug – ohne Eingriff in die Produktsicherheit.
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Marketing-Managerin mit einer Leidenschaft für Inhalte, die echten Mehrwert für die Zielgruppe schaffen. Sie taucht tief in die Welt der Verpackungslösungen ein – basierend auf den realen Herausforderungen und Bedürfnissen der Kunden. Ihr Wissen baut sie durch Gespräche mit Unternehmensinhabern, Einkäufern und Lagermitarbeitern stetig aus. Privat ist sie ein Fan von Sachbüchern und liebt das Fahren auf dem Gravelbike.

